Ausstellungen 23.09.2016 – 08.01.2017

»Was bleibt.« Die Welt des Cesare Lucchini

Der Tessiner Maler Cesare Lucchini (*1941) hat einen international beachteten Beitrag zur abstrakt-expressiven Kunst seit den 1960er Jahren geleistet. Seine Bildfindungen leben von rätselhaften Zeichen, angedeuteten Erscheinungen und der Farbe als sensiblem Empfindungsträger. Lucchini praktiziert Malerei als eine experimentelle Versuchsanordnung. Zwischen den Farbschichten konkretisieren sich seine Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und seine persönliche Erkundung der Wirklichkeit. Es ist eine Welt voller drängender Fragen und zerbrechlicher Poesie. Die Ausstellung diskutiert Lucchinis Schaffen im Kontext existenzialistischer Kunst und integriert dafür Skulpturen u.a. von Alberto Giacometti, Robert Müller und Hans Josephsohn.

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Ausstellungen 03.06.2016 – 23.10.2016

Without Restraint. Werke mexikanischer Künstlerinnen aus der Daros Latinamerica Collection

Die Werke von Teresa Serrano (*1936), Ximena Cuevas (*1963), Betsabeé Romero (*1963), Teresa Margolles (*1963), Claudia Fernández (*1965), Melanie Smith (*1965) und Maruch Sántiz Gómez (*1975) stellen die traditionellen Rollen von Frauen innerhalb der mexikanischen Gesellschaft in Frage. Ihre Fotografien, Videos, Objekte und Installationen aus dem Bestand der Daros Latinamerica Collection (Zürich) werden zum ersten Mal zusammen in der Schweiz ausgestellt und werfen einen subversiven Blick auf die herrschenden Machthierarchien und die unterschiedlichen Manifestationen der nationalen Identität in Mexiko.

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Ausstellungen 19.08.2016 – 01.10.2016

Kunstmuseum Bern @ PROGR Kathrin Affentranger

Fenster zur Gegenwart - Werke aus der Sammlung

Kathrin Affentranger arbeitet vorwiegend mit den Medien Zeichnung, Skulptur und Installation. Besondere Aufmerksamkeit erlangte die Künstlerin mit Skulpturen, welche aus einfachen, meist roh belassenen Materialien wie Holz, Metall oder Papier geometrisch anmutende Formen in den Raum zeichneten. Charakteristisch ist für diese früheren Arbeiten das Moment des Temporären und Prekären: Die Skulpturen ruhen in sich selbst, häufig nur durch das Eigengewicht der aneinander gelehnten Bestandteile stabilisiert oder durch minimale verstrebende Eingriffe fixiert. Je nach Perspektive wirken die Skulpturen zudem immer wieder anders im Raum, die Arbeiten sind somit nie "fertig" und entbehren inhaltlich wie physisch an Beständigkeit.

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Ausstellungen 01.01.2016 – 31.12.2017

Die Sammlung

Monet, Hodler, Picasso, Giacometti, Rothko, Dalí ...

Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung.

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Medienmitteilung Mi 21.09.2016

»Was bleibt.« Die Welt des Cesare Lucchini

Der Tessiner Künstler Cesare Lucchini hat ein herausragendes malerisches Werk geschaffen, das die Gegenwart mit der abstrakt-expressiven Malerei zusammenführt – das Kunstmuseum Bern würdigt ihn anlässlich seines 75. Geburtstags mit einer Retrospektive. Für die Ausstellung »Was bleibt.« Die Welt des Cesare Lucchini« wird erstmals das ganze Schaffen des Künstlers aufgearbeitet. Damit knüpft das Kunstmuseum Bern an eine vielbeachtete Reihe von monografischen Ausstellungen zu Schweizer Künstlern der jüngeren Vergangenheit an.

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