AC-Stipendium Präsentation
Mit dem AC-Stipendium vergibt die Bernische Kunstgesellschaft das bedeutendste private Kunststipendium des Kantons. Die Preisträger-Ausstellung, die im Kunstmuseum Bern stattfindet, zeigt die prämierten Arbeiten und ausgewählte Werke des Wettbewerbs 2013.
Credit Suisse Förderpreis Videokunst 2013
Kunstmuseum Bern @ PROGR
Das Kunstmuseum Bern und die Credit Suisse haben am 21. Feburar 2013 zum zweiten Mal den «Credit Suisse Förderpreis Videokunst» vergeben. Das Werk der Preisträgerin Muriel Kunz wird im Kunstmuseum Bern @ PROGR präsentiert.
Kunstmuseum Bern @ PROGR Michael Günzburger «und dann nie mehr»
Aus der Sammlung zeigt das Kunstmuseum Bern @ PROGR eine Serie kleinformatiger Zeichnungen von Michael Günzburger, die in Folge eines Atelieraufenthalts in Indien entstanden sind.
Itten – Klee. Kosmos Farbe
Gegenseitige Inspiration
Das Kunstmuseum Bern zeigt die künstlerische Auseinandersetzung von Johannes Itten und Paul Klee mit dem Thema der Farbe. Dabei werden Aspekte herausgearbeitet wie Farbe und Esoterik, Farbaura, Farbharmonie, Farbe und Abstraktion, Farbe und Natur und Teilung der Farbe.
«Zur Unzeit gegeigt...» Otto Nebel, Maler und Dichter
Wort und Bild
Die Ausstellung zum 120. Geburtstag Otto Nebels (1892-1973) zeigt erstmals das gesamte Werk des bildenden Künstlers und Schriftstellers, der jahrzehntelang in Bern ansässig war.
Kunstmuseum Bern @ Progr
Carlo Lischetti
Der in Brugg geborene Künstler Carlo E. Lischetti (1946–2005) lebte seit 1966 in Bern und war Vieles gleichzeitig: Maler, Schriftsteller, Ak-tionskünstler, Philosoph, Schauspieler, Filmemacher, Performance-künstler und zeitweise Berner Stadtrat (1973–1976).
Merets Funken. Surrealismen in der zeitgenössischen Schweizer Kunst
Meret Oppenheim: Inspirationsquelle für die Gegenwart
Als Hommage an Meret Oppenheim, welche im Jahr 2013 ihren 100. Geburtstag feiern würde, geht die Ausstellung der Frage nach dem Vermächtnis der berühmten Schweizer Künstlerin und ihrem Nachwirken in der jungen Schweizer Kunst nach. Gleichzeitig wird die Rolle des zeitgenössischen Surrealismus untersucht.
Kunstmuseum Bern @ Progr
Quynh Dong «Karaoke Night»
Karaoke Night ist die Videoarbeit der jungen Berner Künstlerin Quynh Dong. Im Oktober 2012 wird das Werk im Ausstellungsraum des Kunstmuseums Bern im PROGR gezeigt.
Biennale Bern
Kunstmuseum Bern @ PROGR
Werke von Maria Eichhorn und Silke Wagner
«Kapital» ist das Thema der Biennale Bern 2012. Als Teil davon zeigt das Kunstmuseum Bern @ PROGR Werke von Maria Eichhorn und Silke Wagner.
Christian Grogg
Walk The Line
mit Fotografien von, Alexander Jaquemet, Adrian Scheidegger und Thomas Telley
Nach der Vernissage des Buches «Walk the Line» gibt eine kleine Ausstellung Einblick in Christian Groggs Kunst-Am-Bau-Projekt im und um das Jugendheim Prêles. Gezeigt werden Fotoarbeiten, Zeichnungen und die goldene «Kurve» als Skulptur.
Hommage an Herbert Distel
Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Bern
Aus Anlass des 70. Geburtstags des Berner Künstlers Herbert Distel (*1942) stellt das Kunstmuseum in einer Kabinett-Ausstellung eine kleine Hommage zusammen. Mit Werken aus der Sammlung, die aus verschiedenen Schaffensphasen stammen, wird ein konzentrierter Werküberblick ermöglicht.
Kunstmuseum Bern @ PROGR Credit Suisse Förderpreis Videokunst
Der Credit Suisse Förderpreis Videokunst 2012 wurde in diesem Winter das erste Mal durchgeführt. Der Preis wurde von der Jury an De La Fuente Oscar De Franco (*1977) aus Zürich vergeben, dessen Werk im PROGR gezeigt wird.
Antonio Saura. Die Retrospektive
Ein grosser Maler des 20. Jahrhunderts
Antonio Saura (1930-1998) gehört zu den bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts und zu den prägendsten Exponenten der spanischen Malerei seiner Epoche. Sein Werk ist weltweit in den wichtigen Sammlungen moderner Kunst vertreten.
Zarina Bhimji
Poetische Annäherung an die postkoloniale Geschichte
Die Fotografin, Filmemacherin und Installationskünstlerin Zarina Bhimji setzt sich mit den schwierigen Themen Migration, Globalisierung und postkoloniale Geschichte auseinander.
Kunstmuseum Bern @ PROGR
Kotscha Reist: Echoes. Malerei
Werke aus der Sammlung
Anlässlich der Erscheinung von Kotscha Reists aktueller Monographie präsentiert das Kunstmuseum Bern Werke des Berner Künstlers aus der eigenen Sammlung ergänzt mit weiteren Gemälden.
«... die Grenzen überfliegen». Der Maler Hermann Hesse
Der Dichter als Maler
Zum 50. Todesjahr von Hermann Hesse präsentiert das Kunstmuseum Bern zusammen mit dem Museum Hermann Hesse Montagnola die erste Retrospektive zu Hesses malerischem Werk.
Sean Scully. «Grey Wolf» - Retrospektive
Atmosphärische Abstraktion im Grossformat
Das Kunstmuseum Bern zeigt eine Retrospektive des irisch-amerikanischen Künstlers Sean Scully (*1945), einem der wichtigsten Vertreter der abstrakten Malerei.
«Industrious» - Marco Grob & hiepler, brunier,
Internationale Fotokunst
Der Porträtfotograf Marco Grob und die Fotografen David Hiepler und Fritz Brunier haben in einem einzigartigen Grossprojekt zum hundertsten Firmenjubiläum von Holcim rund um den Globus Mitarbeitende und Produktionsstätten des Konzerns dokumentiert.
Präsentation von Werken aus der Adolf Wölfli-Stiftung
Outsider-Art aus der Sammlung
Die Adolf Wölfli-Stiftung wurde 1975 gegründet und von Elka Spoerri (1924-2002) aufgebaut. Die Stiftung verwaltet den Nachlass des „Schreibers, Dichters, Zeichners und Componist“ Adolf Wölfli (1864-1930) und geniesst seit ihrer Gründung 1975 Gastrecht im Kunstmuseum Bern.
«Passion Bild» Russische Kunst seit 1970
Private Leidenschaft für Gegenwartskunst aus Russland
Das Kunstmuseum Bern gewährt Einblick in Arina Kowners umfangreiche Sammlung russischer Gegenwartskunst. Die Sammlung umfasst über 200 Werke aus den Jahren 1970 bis 2008 mit einem Schwerpunkt auf die Wendezeit.
«Mysterium Leib» Berlinde De Bruyckere im Dialog mit Lucas Cranach & Pier Paolo Pasolini
Tief berührende Gestalten
Die flämische Künstlerin Berlinde De Bruyckere schafft Skulpturen und Zeichnungen von leidenden menschlichen Körpern. Präsentiert werden sie im Dialog mit Werken des Renaissance Malers Lucas Cranach und des Filmemachers Pier Paolo Pasolini.
«Anna Blume und ich» Zeichnungen von Kurt Schwitters
Vielgestaltige Werke des Merzkünstlers
Das Kunstmuseum Bern bietet einen Einblick in das vielgestaltige Werk von Kurt Schwitters (1887–1948). Die Ausstellung belegt, dass Schwitters weit mehr ist als „nur“ der Merzkünstler, der aus Zeitungsausschnitten, Reklame und Abfall Bilder erstellte und damit die Collage revolutionierte. Seine Werke umfassen verschiedene Stilrichtungen vom Dadaismus über den Konstruktivismus bis hin zu surrealistischen Anklängen.
«Rectangle and Square» Von Picasso bis Judd, Erwerbungen der Rupf-Stiftung
Einblick in das hochkarätige Sammlungsgut der Rupf-Stiftung
Hermann und Margrit Rupf legten zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Grundstein zu einer Sammlung, die zu den bedeutendsten der Klassischen Moderne in Europa gerechnet werden kann. Das Besondere liegt nicht nur in der Vielzahl von hochkarätigen Werken, sondern auch in der Tatsache, dass Hermann Rupf die Arbeiten mehrheitlich im Jahr deren Entstehung erwerben konnte. Dank der Errichtung einer Stiftung am Kunstmuseum Bern in den 1950er Jahren ist die Sammlung für die Öffentlichkeit zugänglich und kann ausserdem bis heute erweitert werden. Die Ausstellung „Rectangle and Square“. Von Picasso bis Judd, Erwerbungen der Rupf-Stiftung gibt nun zum ersten Mal umfassenden Einblick in die Sammlungstätigkeit der Stiftung seit deren Gründung.
Amiet. «Freude meines Lebens», Sammlung Eduard Gerber
Der Künstler und sein Sammler
Zum 50. Todestag von Cuno Amiet präsentiert das Kunstmuseum Bern die Sammlung Eduard Gerber, eine der schönsten privaten Amiet-Sammlungen und ein repräsentativer Überblick über das Schaffen des Künstlers.
Ernest Biéler. «Geträumte Wirklichkeit»
Der Schweizer Künstler neu entdeckt
Das Kunstmuseum Bern besitzt mit Les Feuilles mortes (1899) und Les Sources (1900) zwei Hauptwerke aus der symbolistischen Schaffensphase von Ernest Biéler (1863-1948), dessen vielseitiges Œuvre es wiederzuentdecken gilt. Die breit angelegte Retrospektive zeigt das impressionistische Frühwerk, symbolistische und realistische Arbeiten und seine vom Jugendstil beeinflusste Malerei – der Höhepunkt in Biélers Schaffen.
Passage: Victor Surbek (1885–1975). Werke aus der Sammlung
Der Berner Künstler im Fokus
Victor Surbek gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den führenden Berner Künstlern in der Nachfolge Ferdinand Hodlers. Im Jahr 2005 wurde das langjährige Atelier des Ehepaars Surbek in der Brunnmatt von den Nachlassverwalterinnen aufgelöst. Das Kunstmuseum durfte aus dem noch reichen Fundus an Werken nach Belieben eine Auswahl treffen, um die eigene Sammlung - die u.a. bereits das gesamte druckgrafische Werk von ihm besitzt – zu vervollständigen.
«Weites Feld» Martin Ziegelmüller. Ein Werküberblick
Werk im Einklang mit Leben und Natur
Die Retrospektive zu Martin Ziegelmüller (*1935), die gleichzeitig im Kunstmuseum Bern und im Kunsthaus Langenthal stattfindet, bietet erstmals einen umfassenden Überblick über das vielseitige Werk des Schweizer Malers. Sie macht die Entwicklung seiner Themen von den Anfängen bis in die Gegenwart nachvollziehbar. Während im Kunstmuseum Bern der Schwerpunkt bei den Landschaften und Städten liegt, sind im Kunsthaus Langenthal nebst Flusslandschaften auch Gouachen aus der Arbeitswelt und Porträts von Freunden und Bekannten aus der Kunstszene zu sehen.
Martin Ziegelmüller. Martin Ziegelmüller im Dialog mit Karin Lehmann, Monika Rechsteiner,Maja Rieder, Reto Steiner
Kunstmuseum Bern @ PROGR
Seit den 1970er-Jahren tauchen im Werk des Berner Malers Martin Ziegelmüller (*1935) immer wieder Ruinen auf. Damals waren es die zunehmende Zerstörung der Natur und das Wuchern der Städte und Autobahnen, die den naturverbundenen Künstler veranlassten, dieses Motiv aufzugreifen. In seiner Malerei gab er der Natur das Land zurück, das die Zivilisation in Beschlag genommen hatte.
Kunstmuseum Bern @ PROGR: Ingrid Wildi Merino
Als Ergänzung zur Ausstellung > DISLOCACIÓN. Kulturelle Verortung in Zeiten der Globalisierung präsentiert das Kunstmuseum Bern im PROGR die Videoarbeit ¿Aquí vive la Señora Eliana M…? (Wo wohnt Frau Eliana M...?) der Schweizer-chilenischen Künstlerin Ingrid Wildi Merino. Dieses ist der Vorläufer zum gleichzeitig im Kunstmuseum Bern gezeigten neuen Werk Arica y Norte de Chile – No lugar y lugar de todos (Arica und der Norden Chiles – Nicht-Ort und Ort für alle).
«Munich retour» Sammlungspräsentation zu Höhepunkten der Schweiz aus sieben Jahrhunderten
Highlights aus der Sammlung
Unter dem Titel «… Giacometti, Hodler, Klee … Das Kunstmuseum Bern zu Gast in München» wurden von Mitte September 2010 bis Januar 2011 in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung über 150 Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Bern präsentiert. Vom 1. April bis 26. Juni 2011 ist diese Ausstellung nun auch im Kunstmuseum Bern zu sehen unter dem Titel «München retour».
«DISLOCACIÓN» Kulturelle Verortung in Zeiten der Globalisierung
Chile-Schwiez: Ein künstlerisches Forschungsprojekt
Anlässlich des 200 Jahr-Jubiläums der Unabhängigkeit von Chile wurde die chilenisch-schweizerische Künstlerin Ingrid Wildi Merino von der Schweizer Botschaft in Santiago eingeladen, eine Ausstellung zu entwickeln. Das so entstandene Projekt, welches 2010 bereits in Santiago de Chile zu sehen war, wird nun im Kunstmuseum Bern gezeigt.
Picasso. «Die Macht des Eros» - Druckgraphik aus der Sammlung Georges Bloch
Klein aber fein: Der Maler und seine Modelle
Pablo Picasso setzte sich stets intensiv mit den verschiedensten Druckverfahren auseinander und wandte sie mit grosser Meisterschaft und Leichtigkeit an. Das Kunstmuseum Bern gibt einen kleinen Einblick in die reiche Schenkung von Georges Bloch.
Kunstmuseum Bern @ PROGR: Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer
Im Rahmen der Ausstellung Chinafenster 2010: Big Draft – Shanghai. Chinesische Gegenwartskunst aus der Sammlung Sigg wird zum ersten Mal das Schaufenster des Kunstmuseums Bern im PROGR geöffnet mit der Videoinstallation Chinesisch von Vorteil (2008) des Künstlerpaars Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer.
Chinafenster «Big Draft – Shanghai». Gegenwartskunst aus der Sammlung Sigg
Die Zusammenarbeit mit dem renommierten Sammlerpaar geht weiter
2005 fand im Kunstmuseum Bern die Ausstellung Mahjong. Chinesische Gegenwartskunst aus der Sammlung Sigg statt. Sie rief ein sehr breites Medienecho im In- und Ausland hervor und war mit über 40'000 Besucher/innen ein grosser Publikumserfolg. Die panoramisch angelegte Schau bot einen idealen Einstieg in die damals in der Schweiz noch kaum wahrgenommene chinesische Gegenwartskunst. Die 2006 ins Leben gerufene Ausstellungsreihe "China-Fenster" ermöglicht die weitere Zusammenarbeit mit Uli und Rita Sigg und gewährt in regelmässigen Abständen Einblick in deren umfangreiche Sammlung.
Yves Netzhammer. «Das Reservat der Nachteile»
Erste umfangreiche Einzelausstellung in einem Kunstmuseum
Nach kleineren Einzelausstellungen im Helmhaus Zürich (2003) und in der Kunsthalle Winterthur (2009) ist die Werkschau im Kunstmuseum Bern, in der ältere Arbeiten mit eigens für die Ausstellung produzierten neuen Werken zusammen geführt werden, die erste grosse Einzelausstellung in einem Schweizer Kunstmuseum von Yves Netzhammer.
Werke aus der Adolf Wölfli-Stiftung: Adolf Wölfli, das Mittelalter und die alten Meister
Outsider-Art aus der Sammlung
Beim Betrachten der Zeichnungen von Adolf Wölfli fällt auf, wie voll und dicht sie sind. Auf den ersten Blick erinnern seine Zeichnungen und Textseiten an mittelalterliche Handschriften mit ihren dekorierten Lettern und mit ihrer kunstvollen Verschränkung von Schrift und Bild.
«Lust und Laster» Die 7 Todsünden von Dürer bis Nauman
Die Koproduktion mit dem Zentrum Paul Klee
Das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee präsentieren in enger Zusammenarbeit eine gemeinsame Ausstellung über die sieben Todsünden. Zu sehen sind Werke aus zehn Jahrhunderten – vom 11. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Biennale Bern im Kunstmuseum Bern mit dem Zentrum Paul Klee
2010 ist auch das Kunstmuseum Bern – in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee – bei der zweiten Biennale Bern mit von der Partie. Während neun Tagen werden drei ausgewählte Werke von internationalen Gegenwartskünstlern zum Thema „Wut“ gezeigt, welche gleichzeitig einen kleinen Ausblick auf die grosse Themenausstellung „Lust und Laster. Die sieben Todsünden von Dürer bis Nauman“ (eine Koproduktion mit dem Zentrum Paul Klee) geben wird, zumal „ira“ (Zorn, Wut) zu den sieben Todsünden zählt.
Passage: Vaclav Pozarek. «Sechzehn Formen und mehr»
Das Kunstmuseum Bern verfügt über ein vielfältiges Konglomerat an Skulpturen, Installationen, Zeichnungen und Fotografien von Vaclav Pozarek. Eine kleine Präsentation im Vestibül anlässlich des 70. Geburtstages gibt Einblick in das Schaffen des seit 1968 in Bern wohnhaften Tschechen.
«Don't Look Now» Die Sammlung Gegenwartskunst, Teil 1
Don’t Look Now. Die Sammlung Gegenwartskunst, Teil 1 ist die erste einer Reihe von jährlich stattfindenden thematischen Sammlungspräsentationen der Abteilung Gegenwartskunst im Kunstmuseum Bern. Mit der kokettierenden Aufforderung, jetzt nicht hinzuschauen, werden Werke aus der reichen und international ausgerichteten Gegenwartskunstsammlung präsentiert, die sich aus den Beständen und Dauerleihgaben der Stiftungen Kunsthalle Bern, Kunst Heute, GegenwART, der Bernischen Stiftung für Fotografie, Film und Video sowie des Kunstmuseums selbst zusammensetzt.
Albert Anker. «Schöne Welt»
Im Jahr 2010 wird der 100.Todestag von Albert Anker (1.4.1831- 16.7.1910) feierlich begangen. Es finden Festveranstaltungen in Ins statt, die Post gibt eine Sondermarke heraus, Swissmint wartet mit einer Goldmünze auf und das Kunstmuseum Bern veranstaltet eine grosse repräsentative Ausstellung über das vielfältige Werk dieses zentralen Schweizer Künstlers.
Chantal Michel. «Honig, Milch und erste Veilchen». Eine Auseinandersetzung mit Albert Anker
Schon seit längerem steht Albert Anker auf der Liste der Künstler, mit denen sich Chantal Michel etwas eingehender befassen wollte. Nicht nur gehören seine reizenden Porträts zu den ersten Kunstwerken, welche sie als Kind zu Gesicht bekommen hat; sie hegt auch eine grosse Bewunderung für die malerische Raffinesse seiner Stillleben.
Graphisches Kabinett: «Chiaroscuro». Italienische Farbholzschnitte des 16. und 17. Jahrhunderts
Nach den Ausstellungen des graphischen Werks der Carracci 2007 sowie von Hendrick Goltzius 2009 setzt das Kunstmuseum Bern die Präsentation seiner Bestände alter Druckgraphik fort. In diesem Jahr wird ein kleines Konvolut von Farbholzschnitten der italienischen Renaissance und des Barock gezeigt.
Edward Burne-Jones. «Das Irdische Paradies»
Im Frühjahr 2010 steht das Kunstmuseum Bern ganz im Zeichen des Londoner Malers und Zeichners Edward Burne-Jones (1833-98). Dieser Hauptvertreter der in Kontinentaleuropa bis anhin vernachlässigten spätviktorianischen Kunst wird in einer gross angelegten monografischen Schau erstmals in der Schweiz präsentiert. Die Ausstellung, die zusammen mit der Staatsgalerie Stuttgart – welche zentrale Werke des Präraffaeliten besitzt – konzipiert wird, vereint rund hundert Gemälde und Zeichnungen, Möbel und Glasfenster dieses faszinierenden Meisters des englischen Symbolismus.
Passage: Daniel Spoerri
Daniel Spoerri, der Erfinder der Eat Art und Meister der radikalen Assemblage-Kunst im Kontext der von ihm mitbegründeten Nouveaux Réalistes, wird anlässlich seines 80. Geburtstag mit einer kleinen Accrochage von zum Teil bisher kaum ausgestellten Werken aus der Sammlung geehrt.
Graphisches Kabinett: Tomas Kratky. Arbeiten auf Papier
Der Berner Künstler Tomas Kratky (1961-1988) hat in seinem allzu kurzen Leben ein eindrückliches Werk hinterlassen, das als wesentlicher Beitrag zur figurativen Malerei der 80er Jahre gilt.
Rolf Iseli. «Zeitschichten»
Rolf Iseli (*1934) ist seit seinem fulminanten Auftritt in den fünfziger Jahren als junger wilder Tachist einer der bekanntesten Schweizer Künstler. Die Ausstellung widmet sich seinen fünfzig Jahren Schaffenszeit mit grösseren Werkgruppen aus der Malerei, Zeichnung, Skulptur und Grafik. Zu sehen sind rund hundert Arbeiten, die der Künstler in seinen Ateliers in Bern und St. Romain im Burgund schuf.
«Made in China» Stipendiaten der Stiftung GegenwART
Die Ausstellung Mahjong (2005) und der Wunsch nach einem künstlerischen Austausch mit China standen am Anfang eines Stipendiaten-Programms, dessen Früchte die Gruppenausstellung Made in China nun präsentiert. In Zusammenarbeit mit dem chinesischen Künstler Ai Weiwei wurde ab 2006 ein Wohnatelier in Beijing eingerichtet, das jungen Schweizer Künstlern jeweils für sechs Monate zur Verfügung stand. Während zweier Jahre hat die Stiftung GegenwART und ihr Mäzen Dr. h.c. Hansjörg Wyss diese Initiative des Kunstmuseums Bern mitgetragen und sechs Künstlern den Aufenthalt in der chinesischen Hauptstadt finanziert.
Giovanni Giacometti. «Farbe im Licht»
Das Kunstmuseum Bern zeigt in Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur eine Retrospektive des malerischen Schaffens von Giovanni Giacometti (1868-1933). Von Giacomettis Gemälden geht eine grosse koloristische Kraft aus. Sein besonderer künstlerischer Rang wird durch eine präzise Auswahl von rund 100 Werken höchster Qualität vermittelt.
Im Kabinett: «Von Ingres bis Cézanne». Französische Zeichnungen des 19. Jahrhunderts
Das Kunstmuseum Bern besitzt einen relativ kleinen, aber qualitativ hochstehenden Bestand an Zeichnungen und Aquarellen der internationalen Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
«Furor und Grazie» Guercino und sein Umkreis – Barockzeichnungen aus den Uffizien
Giovanni Francesco Barbieri (1591–1666) aus Cento bei Bologna, von den Zeitgenossen wegen seines schielenden Auges „il Guercino“ genannt, gehört zu den bedeutendsten Künstlern des italienischen Barock. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bern bietet einen einmaligen Überblick über das zeichnerische Schaffen Guercinos. Zu sehen sind rund hundert Zeichnungen aus den Uffizien von Guercino, seinen Schülern und Nachahmern sowie jener Bologneser Maler, an denen er sich orientierte.
«Trinkt, o Augen...» Director's Choice: Schweizer Landschaft von 1800 bis 1900
Das Bild der Schweiz als romantische Landschaft
Als spezielle Sammlungspräsentation ermöglicht die thematische Auswahl desDirektors einen neuen Einblick in die Schätze des Kunstmuseums Bern. Das Bildder Schweiz in der Kunst des 19. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt. Motive wieFolklore und Patriotismus, Souvenirmalerei und pathetische Landschaften, wildeBergwelten und liebliche Seen, geheimnisvolle Nachtszenen und historischeSchauplätze der Eidgenossenschaft ergeben ein vielseitiges Panorama der Schweizwie es noch heute das Touristen-Bild des Landes prägt.
Im Kabinett: Hendrick Goltzius. «Stecher und Inventor»
Nach der Carracci-Ausstellung im Sommer 2007 setzt das Kunstmuseum Bern die Aufarbeitung und Präsentation seiner Bestände alter Druckgraphik mit dem Werk des Niederländers Hendrick Goltzius (1558–1617) fort.
«Elisabeth Steinschneider presents»
Eine fiktive Privatsammlerin zu Gast im Kunstmuseum Bern
Elisabeth Steinschneider, eine fiktive Mäzenin und Privatsammlerin aus Berlin, zeigt Teile aus ihrer Kunstsammlung. Zu sehen sind bisher unbekannte oder selten ausgestellte Werke junger, in der Schweiz lebender Künstlerinnen und Künstler: Gemälde, Zeichnungen, Installationen, Audio- und Videoarbeiten, Performances und Objekte.
Peter Radelfinger. «Alle haben einen blauen Finger». Zeichnungen und Animationen
Witziger, hintergründiger Zeichner
Peter Radelfinger(*1953 Bern) konzentriert sich seit den 80er Jahren beinahe ausschliesslich auf das Medium der Zeichnung. Er nimmt eine eigenständige Position im zeitgenössischen Kunstschaffen ein, wofür er mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet wurde.
Ricco. Neue Werke in der Sammlung des Kunstmuseums Bern
Ricco Wassmer (1915–1972) ist in Bern kein Unbekannter mehr. Vor sieben Jahren bot das Kunstmuseum die Gelegenheit, die idealisierenden Traumwelten dieses beinahe vergessenen Aussenseiters jenseits der Avantgarde in einer umfassenden Retrospektive kennen zu lernen.
Aeschlimann Corti Stipendium der BKG
Das Louise Aeschlimann und Margareta Corti-Stipendium der Bernischen Kunstgesellschaft ist das bedeutendste private Kunststipendium des Kantons Bern. Seit 1942 werden jährlich (bis 2008: 179) junge Berner Kunstschaffende mit einem Stipendium oder Förderpreis ausgezeichnet. 2009 steht erneut eine Preissumme von insgesamt Fr. 70'000.- zur Verfügung.
Im Kabinett: Bethan Huws. Aquarelle
Die walisische Künstlerin Bethan Huws (*1961) ist vor allem für ihre „Word Vitrines“, Readymades und Objekte bekannt. Daneben entstehen jedoch seit 1996 kontinuierlich Aquarelle, die sich vor allem durch die Ökonomie, mit der Farbe und Papier eingesetzt werden und durch ihre Präzision auszeichnen.
Tracey Emin. 20 Years
Star der Kunstszene zwischen Provokation und persönlicher Tragik
Tracey Emin (*1963) gehört zu den international erfolgreichen britischen Künstlern der Gegenwart. Bekannt geworden im Umfeld der Young British Artists (YBA), erzielte sie mit kompromisslos persönlichen Werken, in denen sie ihre sexuelle Vergangenheit, ihre fehlende Schulbildung sowie ihre Drogenaffinität und ihre notorische Berühmtheit thematisierte.
Wilfrid Moser. «Wegzeichen» - Eine Retrospektive
Schweizer Künstler der Nachkriegs-Avantgarde
Zwölf Jahre nach dem Tod von Wilfrid Moser (1914 – 1997) wird sein Werk als Retrospektive präsentiert und dabei seine Aktualität hervorgehoben.
Passage IV: Rudolf Durheim. «Ein Berner Maler im Orient»
Nach längerem Unterbruch wird die Reihe „Passage“ wieder aufgenommen. Sie ist selten gezeigten Werkgruppen der Gemälde- und Skulpturensammlung gewidmet, die für einige Monate aus dem Limbus des Depots befreit und dem Publikum vorgestellt werden.
«Ego Documents» Das Autobiografische in der Gegenwartskunst
Inszenierung des eigenen Lebens
Die neu gewählte Kuratorin Gegenwart Kathleen Bühler thematisiert in ihrer ersten Ausstellung im Kunstmuseum Bern Modi der Selbstdarstellung und Selbstfindung in der Gegenwartskunst. Gezeigt werden sowohl Werke aus der Sammlung des Kunstmuseum Bern als auch aus weiteren öffentlichen und privaten Sammlungen, sowie eigens für die Ausstellung hergestellte Arbeiten von jungen Schweizer und internationalen Künstler/innen.
Emil Zbinden (1908-1991). «Für und wider die Zeit»
Neuer Blick auf Zbindens engagiertes Werk
Anlässlich des 100. Geburtsjahres des Berner Künstlers Emil Zbinden ist in dieser Retrospektive sein engagiertes und zeitkritisches Werk neu zu entdecken.
«Im full of Byars» James Lee Byars - Eine Hommage
Phantastischer Prophet der Gegenwartskunst
James Lee Byars (*1932 in Detroit , † 1997 in Kairo) gehört zu den aussergewöhnlichsten und schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Zwischen Amerika, Japan und Europa hin und her pendelnd, hatte James Lee Byars eine ganz besondere Beziehung zu Bern. Nun widmet das Kunstmuseum Bern dem Künstler eine grosse Übersichtsausstellung.
Suzan Frecon Malerei «form, color, illumination»
Geheimnisvolle Farbformen
Die amerikanische Künstlerin Suzan Frecon (*1941) widmet sich seit vierzig Jahren der Malerei. Die besondereErrungenschaft ihrer Ölgemälde und Aquarelle ist das Erlebnis, das diese dem Betrachter vermitteln. DieAusstellung im Kunstmuseum Bern wurde in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und der Menil Collection inHouston erarbeitet. Nachdem Suzan Frecon im Kunstmuseum Bern 1990 und 1994 in Gruppenausstellungenvertreten war, gewährt die aktuelle Präsentation einen konzentrierten Einblick in ihr malerisches Schaffen derletzten zehn Jahre.
«Intermezzo» Die Sammlung in Bewegung
Publikumslieblinge, Kostbarkeiten, Wiederentdeckungen
Das Kunstmuseum Bern gewährt neue Einblicke in seine Sammlungsbestände. In einer thematischen Präsentation werden Werke unterschiedlicher Epochen miteinander in Dialog gestellt. Zu sehen sind Highlights aus der Sammlung, aber auch viele selten gezeigte Werke. Die Konfrontation von Alt und Neu soll auf unterhaltsame Weise veranschaulichen, wie sich der künstlerische Blick auf verschiedenste Themen verändert hat. Die Ausstellung ist in zehn Kapitel gegliedert und umfasst Malerei, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien und Videoarbeiten.
Ferdinand Hodler. «Eine symbolistische Vision»
Hodlers Werk im einmaligen Überblick
Das Kunstmuseum Bern zeigt eine der wichtigsten und umfassendsten Hodler-Ausstellungen mit über 150 Hauptwerken aus allen Schaffensabschnitten. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Museum der Bildenden Künste Budapest.
Rudolf Mumprecht. «weiss schwarz rot»
Maler, Zeichner und Bildpoet
Der 1918 in Basel geborene und in Bern aufgewachsene Maler, Zeichner und Bildpoet Rudolf Mumprecht feiert am 1.1.2008 seinen 90. Geburtstag. Zu diesem Anlass zeigt das Kunstmuseum eine Werkauswahl.
«Adolf Wölfli Universum» Eine Retrospektive
Kunst von Aussenseitern mit Weltruhm
Adolf Wölfli (1864-1930) wird heute zu den bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts gezählt. Die Ausstellung zeigt Wölflis persönlich-obsessives Universum, das in einzigartiger Weise die Welt spiegelt, von der er ausgestossen war.
«Der Himmel ist blau» Werke aus der Sammlung Morgenthaler, Waldau
Die Sammlung Morgenthaler ist weltweit bedeutend. Sie umfasst rund 5000 Werke von Patientinnen und Patienten aus der "Kantonalen Irren-, Heil- und Pflegeanstalt Waldau". Zusammengetragen hat sie der Berner Psychiater Walter Morgenthaler, von 1913 bis 1920 Oberarzt in der Waldau.
«There is Desire Left (Knock, Knock)» 40 Jahre Bildende Kunst aus der Sammlung Mondstudio
Der Kosmos der zeitgenössischen Malerei
Die Sammlung Mondstudio gilt international als eine der bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Malerei. Ohne modischen Strömungen zu folgen versammelt sie malerische Positionen seit Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.
Im Kabinett: Mili Jäggi. Gouachen und Zeichnungen
1990 richtete der damalige Konservator der Paul Klee-Stiftung, Josef Helfenstein, der bis dahin im Stillen arbeitenden Mili Jäggi (1931-2005) eine Ausstellung im Kunstmuseum Bern aus und stellte damit ihr eigenwilliges Schaffen erstmals der Öffentlichkeit vor. Aus Dankbarkeit vermachte Jäggi dem Museum testamentarisch eine Gruppe von Arbeiten, die wir nach ihrem Tod im Dezember 2005 aus dem Nachlass aussuchen durften. Zusammen mit den schon 1990, anlässlich der ersten Ausstellung erworbenen Werken zeigt das Kunstmuseum Bern nun diesen wichtigen Neuzugang als postume Hommage an die Berner Künstlerin.
Egbert Moehsnang. Präsentation grossformatiger Kupferätzungen
Egbert Moehsnang überrascht mit neuen Werken
Zum 80. Geburtstag von Egbert Moehsnang präsentiert das Kunstmuseum Bern eine Auswahl neuster, noch nie ausgestellter Werke.
«Expression und Abstraktion» Die Stiftung Othmar Huber
Kapitaler Sammlungszuwachs
Unter dem Titel «Expression und Abstraktion» präsentiert das Kunstmuseum Bern die hochkarätigen Werke der Stiftung Othmar Huber.
«Horn Please» Erzählen in der zeitgenössischen indischen Kunst
Indien im Spiegel seiner Kunst
In Indien zieht sich die narrative Tradition ununterbrochen von der über Persien eingeführten Miniaturmalerei, als deren Höhepunkt der sog. Mogulstil (16. - 18. Jh.) gilt, über das ganze 20. Jahrhundert bis in die aktuellste Kunstproduktion hindurch. Im Lande der zahlreichen Mythen und Legenden, Religionen und Göttergeschichten, der oralen literarischen Traditionen und der "Bollywood"-Unterhaltungsindustrie nimmt die Erzählung einen wichtigen Platz ein.
Passage III: W.O. Leuenberger
Aus Anlass seines 75. Geburstags zeigt das Kunstmuseum Bern in der Reihe "Passage" eine kleine Hommage an Werner Otto Leuenberger (geboren am 21. Dezember 1932), der seit den fünfziger Jahren zu den wichtigsten Vertretern der Berner Szene gehört und bis heute rastlos tätig ist.
«Verfluchter Kerl!» Karl Stauffer-Bern. Maler, Radierer, Plastiker
Mit Sturm und Drang zu naturalistischen Höchstleistungen
Am 2. September 2007 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag von Karl Stauffer-Bern. Er ist vor allem durch die Aufsehen erregenden Spekulationen rund um seine Beziehungsaffäre mit Lydia Welti-Escher, der Tochter des Gotthard-Königs Alfred Escher, ins Bewusstsein der Öffentlichkeit eingegangen. Die bis heute nicht restlos aufgeklärten Ereignisse, welche Gegenstand zahlreicher Bücher und Artikel waren und sind, überstrahlen noch immer die Stauffer-Bern gebührende Beachtung als bedeutender Künstler und hervorragender Bildnismaler des 19. Jahrhunderts.
Paul Senn Fotoreporter
Senns Werk in neuem Licht
Wer kennt sie nicht, diese Fotos von dörflichen Versammlungen, arbeitendem und feierndem Landvolk, demonstrierenden Arbeitern, Verfolgten und Randständigen, diese als «Senn-Bilder» zur Legende gewordenen Aufnahmen? Der unmittelbare Ausdruck und die schnörkellose Art der Komposition haben Senns Fotografien zu Ikonen schweizerischen Lebens werden lassen.
Ueli Berger. «Alles in Allem» Arbeiten auf Papier 1967 - 2007
Visuelle Denkanstösse
Ueli Berger (*1937 in Bern) gehört zu den festen Werten innerhalb der Schweizer Kunst. Er ist mit seinen Installationen und äusserst refl ektierten Interventionen im öffentlichen Raum seit den 70er Jahren an verschiedensten Orten präsent.
«Expressionismus aus den Bergen» Kirchner, Bauknecht, Wiegers und die Gruppe Rot-Blau
Faszinierende Bergwelt und inspirierende Künstlerfreundschaften
Die in Zusammenarbeit mit dem Bündner Kunstmuseum Chur und dem Groninger Museum organisierte Ausstellung veranschaulicht erstmals in umfassender Weise den intensiven künstlerischen und menschlichen Austausch zwischen Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) und einer Reihe von jüngeren Kollegen während seinen frühen Davoser Jahren.
Oscar Wiggli. «Körper - Raum - Klang» Eine Werkübersicht
Eisenplastik, Musik, Grafik, Fotografie, Film: Sinnlichkeit in allen Gattungen
Oscar Wiggli ist einer der führenden Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. Sein Beitrag zur Eisenplastik, der in den fünfziger Jahren einsetzt, ist von internationaler Bedeutung.
Chinafenster Ji Dachun, Liu Ye
Zwei Welten: meisterhaft Bizarres und grotesk Surrealistisches
Im Rahmen des „China-Festers“, d.h. unserer Präsentationen von wichtigen Aspekten der Sammlung Sigg im Anschluss an die sehr erfolgreiche Ausstellung Mahjong im Jahr 2005, werden diesmal parallel Einzelausstellungen von zwei wichtigen Malern der mittleren Generation gezeigt.
Manet zu Gast in der Sammlung «La maîtresse de Baudelaire couchée»
Im Szépmûvészeti Museum - dem Budapester Kunstmuseum, das in diesem Jahr mit einer grossen van-Gogh-Ausstellung sein hundertjähriges Bestehen feiert - gastieren zurzeit unsere Sonnenblumen. Dieses Museum wird ab Oktober 2007 Meisterwerke aus der Rupf-Collection zeigen und die grosse Ferdinand-Hodler-Ausstellung übernehmen, welche gegenwärtig für das Jahr 2008 vorbereitet wird. Als Zeichen kollegialer Zusammenarbeit bietet das Szépmûvészeti Museum dem Kunstmuseum Bern die Gelegenheit, einem wichtigen Werk aus seiner Sammlung Gastrecht zu gewähren: dem Gemälde La maîtresse de Baudelaire couchée, 1862 von Edouard Manet.
Im Kabinett: Louise Bourgeois. «Fugue»
Das Kunstmuseum Bern begleitet die Arbeit von Louise Bourgeois seit 15 Jahren mit regelmässigen Ankäufen und Ausstellungen. Im Zentrum der aktuellen Kabinettausstellung steht die neu erworbene Graphikmappe Fugue (2003 - 2005).
Gao Tuschzeichnungen
Wo die Worte aufhören, fängt das Malen an
Gao Xingjian ist 1940 in China geboren. Er ist Maler, Schriftsteller, Dramaturg, Regisseur und Übersetzer. Im Jahr 2000 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet.
Six Feet Under «Autopsie unseres Umgangs mit Toten»
Zwischen Nicht-Hinsehen-Können und Trotzdem-Hinsehen-Wollen
Gewalt und Tod sind in den Medien allgegenwärtig. Doch der direkte Kontakt zu Toten wird in unserer Gesellschaft gemieden. Die Leiche ist definitiv aus unserem Blickfeld verdrängt und durch ein neues System von Ritualen und Symbolen zur Verarbeitung der Endlichkeit menschlicher Existenz ersetzt worden: So hat sich zum Beispiel der Totenkopf vom sub-kulturellen Emblem zum schicken Mainstream-Modeaccessoire entwickelt; die amerikanische TV-Produktion Six Feet Under mit der Familie Fisher, die ein Bestattungsinstitut in Pasadena betreibt, hat sich auch in Europa zu einer erstaunlich populären Kult-Serie entwickelt.
«Im Lichte Tunesiens» Europäische Künstler in Nordafrika 1900 - 1925
Anlass der Kabinetts-Ausstellung ist die Heimkehr der beiden 1976 gestohlenen Klee-Aquarell ins Kunstmuseum Bern: Nachdem Der Niesen in der Rupf-Ausstellung zu sehen war, soll nun auch Mit dem braunen Kamel (1915) dem Berner Publikum vorgestellt werden.
Ernst Kreidolf und seine Malerfreunde
Ernst Kreidolf als facettenreiche Malerpersönlichkeit
Ernst Kreidolf (1863–1956) ist nicht nur in der Schweiz als Schöpfer erfolgreicher und bis heute beliebter Bilderbücher wie „Blumen-Märchen“, „Die Wiesenzwerge“, „Sommervögel“, „Lenzgesind“ und „Ein Wintermärchen“ bekannt. Doch die Popularität des Bilderbuchillustrators überschattet hartnäckig die Tatsache, dass Ernst Kreidolf zuerst einmal Maler und Zeichner war und sich zeitlebens als solcher verstand.
Werner Witschi. Gemälde und Plastiken aus der Sammlung
Aus Anlass des 100. Geburtstags von Werner Witschi (10.6.1906, Urtenen – 24.12.1999, Bolligen) zeigt das Kunstmuseum Bern Gemälde und Plastiken dieses Künstlers aus den Sammlungsbeständen.
Elsbeth Böniger Christian Indermühle «wenn die Sehnsucht mit der Oberfläche»
Erdkrusten, Erdkrümmungen, Ablagerungen
Die Doppelausstellung „Elsbeth Böniger Christian Indermühle – wenn die Sehnsucht mit der Oberfläche“ rückt die Faszination der Plastikerin und Malerin Böniger und des Fotografen Indermühle für Oberflächenstrukturen ins Zentrum.
Christian Waldvogel. «Erdkrümmung»
Erdkrusten, Erdkrümmungen, Ablagerungen
Christian Waldvogel stellte im Jahr 2004 anlässlich der Architekturbiennale in Venedig im Schweizer Pavillon sein Projekt „Globus Cassus“ vor. Es handelt sich um den utopischen Entwurf des Umbaus der Erde in ihre ein Vielfaches grössere Antipode, den Hohlkörper Globus Cassus.
Suzan Frecon. Aquarelle Arbeiten auf Papier aus der Sammlung des Kunstmuseums
Die amerikanische Künstlerin Suzan Frecon (geb. 1941) ist vor allem als Malerin bekannt. Doch stellt ihr zeichnerisches Werk, das hauptsächlich aus Aquarellen besteht, viel mehr als nur die Vorbereitung ihrer Ölmalerei dar.
Meret Oppenheim. Retrospektive «mit ganz enorm wenig viel»
Die surreale Welt der Phantasie
Meret Oppenheim (1913–1985), einst skandalumwitterte Muse, geheimnisvolles Modell und ewiger Mythos der Surrealisten,war eine der eigenwilligsten und weitsichtigsten Künstlerinnen,deren gestalterisches Œuvre – Malerei, Skulptur, Dichtung, Zeichnungen und Designobjekte – einen überaus bedeutenden Beitrag zur Kunst des 20. Jahrhunderts darstellt.
«Berns mächtige Zeit» Berner Kunst im 16. und 17. Jahrhundert
Anlässlich der Publikation des dritten Bandes "Berns mächtige Zeit. Das 16. und 17. Jahrhundert neu entdeckt" in der Reihe "Berner Zeiten" zeigt das Kunstmuseum Bern eine kleine Ausstellung, um jene Zeit visuell zu vergegenwärtigen.
«Reisen mit der Kunst» STIFTUNG KUNST HEUTE
Themenbereich ist das Reisen in der Kunst: Reisen in ferne Gegenden (Marianne Müller, Ian Anüll, Mauricio Dias/Walter Riedweg, Alex Hanimann, Samuel Herzog/Judith Albert), Reisen durch bekannte Sphären, die unbekannte Perspektiven eröffnen (Judith Albert, Fabrice Gygi, Yan Duyvendak, Monica Studer/Christoph vd Berg, Christoph Rütimann), Reisen durch innere Welten (Judith Albert, Claudia & Julia Müller, Muda Mathis, Pierre Vadi). Zugleich soll „reisenderweise“eine Sammlung präsentiert werden, die sich nicht im Cube der Museumsschachtel präsentieren will, sondern vielmehr aus verschiedenen Perspektiven innerhalb sowie ausserhalb der Museumsmauern neue Blickweisen präsentiert.
Max Beckmann. «Jahrmarkt»
Nach dem durch die grossen Ausstellungen Mahjong und Franz Gertsch – Die Retrospektive bedingten Unterbruch gibt das Kunstmuseum in wechselnden Präsentationen wieder Einblick in die reichen Bestände seiner Graphischen Sammlung. Nachdem in den vergangenen Jahren hier vor allem die Gegenwartskunst zu Wort gekommen ist, sollen nun neben zeitgenössischen Arbeiten vermehrt auch wieder Werkgruppen aus der älteren Kunst zu sehen sein.
Serge Spitzer. «Re/Search (Alchemy and/or Question Marks with Swiss Air)» 1996 – 2002
Neue Raumerfahrungen
Vor 22 Jahren liess sich Serge Spitzer schon von der Treppenhalle des Kunstmuseums Bern zu einer Installation inspirieren („Stationen“, 18. Mai – 8. Juli 1984), die zu neuen Raum- und Grenzerfahrungen anregte. Seine Art und Weise, die Wirklichkeit in Frage zu stellen, ohne Antworten zu geben, aber zu Entdeckungen und Irritationen zu verführen, ist stimulierend, dem jeweils anderen Kontext entsprechend. So hat sich an seiner Absicht und Hoffnung, das Alltägliche, scheinbar Erkannte und Bekannte, subversiv in einem neuen Licht zu zeigen, um Wahrnehmungs- und Denkprozesse in Bewegung zu bringen, nichts verändert. Die Treppenhalle des Kunstmuseums jedoch zeigt sich in neuen Wahrnehmungsdimensionen, leicht und bewegt.
Cécile Wick. Druckgraphik «Weltgesichte»
Atmosphäre der Durchlässigkeit
Cécile Wick (geb. 1954) gehört zu den bedeutendsten Schweizer Künstlerinnen der mittleren Generation und stellt innerhalb der heutigen Fotokunst eine leise,aber eindringliche Stimme dar. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bern ist einem bislang wenig bekannten Aspekt von Cécile Wicks Werk gewidmet. Sie bietet einen umfassenden Überblick über die druckgraphischen Arbeiten, die in den letzten zehn Jahren entstanden sind.
«Sam Francis und Bern»
Die im Dezember 1954 in Paris entstandene Freundschaft zwischen dem Berner Kunsthallendirektor Arnold Rüdlinger und dem kalifornischen Künstler Sam Francis ist der Ausgangspunkt für eine intensive Beziehung von Sam Francis zu Bern.
«Guangzhou» KünstlerInnen aus Kanton (China) aus der Sammlung Sigg
Chinafenster im Kunstmuseum Bern
Nach dem grossen Erfolg der Ausstellung "Mahjong" stellen Uli und Rita Sigg dem Kunstmuseum Bern in den nächsten Jahren für ein „China-Fenster“ weitere Werke aus ihrer Sammlung zur Verfügung. Wir beginnen 2006 mit der Präsentation von Arbeiten von Künstler/innen aus Kanton, von denen viele Neuerwerbungen sind, die noch nie ausserhalb Chinas gezeigt wurden.
Rupf Collection «Kubismus im Korridor»
Hochkarätiges privat gesammelt
Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in das hochkarätige Sammlungsgut mit bedeutenden Werkgruppen u.a.der Fauves (Derain, Friesz), des Kubismus (Braque, Picasso, Gris und Léger) sowie von Klee und Kandinsky.
BERN/GEGENWART Natusko Tamba Wyder
Eine neue Installation von Natsuko Tamba Wyder im Kunstmuseum Bern.
Franz Gertsch. Die Retrospektive
Aus Anlass des 75. Geburtstages von Franz Gertsch veranstalten das Kunstmuseum Bern und das museum franz gertsch und eine erste wirklich umfassende Retrospektive seines Werkes.
