Hannes Schmid, TAI, 2005 / 2012, Acryl auf Baryt, 120 x 120 cm, Sammlung Rainer-Marc Frey.

 - © Der Künstler
Hannes Schmid, TAI, 2005 / 2012, Acryl auf Baryt, 120 x 120 cm, Sammlung Rainer-Marc Frey.
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Ausstellungen 13.03.2013 – 21.07.2013 CHF 18.00 / red. CHF 14.00

Hannes Schmid – Real Stories

Der Schweizer Hannes Schmid, geboren 1946 in Zürich, ist Fotograf, Filmer und Maler. Er gehört zu den grossen Bild-Erzählern unserer Zeit. Berühmt ist Hannes Schmid für seine ikonischen Inszenierungen des Marlboro-Cowboys und innovativen Modestrecken seit den frühen 1990er Jahren.

Nach Ausstellungen u.a. im Museum Folkwang in Essen und in der Fotostiftung in Winterthur wird im Kunstmuseum Bern mit rund 150 Werken erstmalig eine großangelegte Übersicht von Schmids Arbeiten seit Mitte der 1970er Jahre gezeigt. Im Zentrum der Ausstellung stehen Menschenbilder und visuelle Erzählungen von den ikonischen Mythen der Cowboys bis hin zu existentiellen Grenzerfahrungen fremder Kulturen. Die Ausstellung ist in die vier thematische Bereiche RITUALS, VISIONS, DIALOGS und MOVEMENTS gegliedert, die nicht chronologisch geordnet sind, sondern Serien zusammenbringen, welche auf verschiedene fotografische Prinzipien verweisen.

Der Bereich RITUALS widmet sich dem Thema Zeremonien, religiösen wie gesellschaftlichen. VISIONS umfasst die zwei großen Themenbereiche der Cowboys und der Mode, die beide gleichwertig nebeneinander zu sehen sind. Leitgedanke ist hier das essayistische Erzählen im Medium der inszenierten Fotografie. DIALOGS untersucht das kommunikative Prinzip der Fotografie, welches vor allem in der Porträtfotografie angesiedelt ist. Die Fragen „Wer bist Du" und „wer willst Du sein" sind die zentralen Themen, die zwischen den Positionen vor und hinter der Kamera, zwischen dem Fotograf und der fotografierten Person also, verhandelt werden. Am direktesten führt Schmid dieses Gespräch mit den Stars der Musikszene der 1980er Jahre. MOVEMENTS befasst sich als abschließende Rubrik mit Beats und Schnelligkeit, also jenen Bereichen, die grundsätzlich gegenläufig zur Fotografie stehen, die festlegt und sich als Objekt lautlos verhält. Sinnlich erfahrbar wird das besonders in den Konzertbildern von AC/DC, Queen, Blondie oder Mick Jagger. Darüber hinaus stellt diese Rubrik die Heroisierung und den Starkult im Medium der Fotografie in den Mittelpunkt.

Dank für die Unterstützung:

Zürich, Raiffeisen, PwC, Highlight Communications AG, Business Network communications AG, Epson, Clear Channel Schweiz AG, Fidelity Schweiz, Glas Trösch Holding AG, Schweizer Illustrierte, Welti Furrer Fine Art AG

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