Dienstags bis 21:00 geöffnet

Ausstellungseintritt

Kunst und Verfolgung Gespräch anlässlich der Publikation des Buchs «Kunst und Verfolgung. Deposita in Schweizer Museen (1933 – 1945)»

Ellinor Landmann (SRF) im Gespräch mit Nikola Doll (Leiterin Provenienzforschung Kunstmuseum Bern). Veranstaltung anlässlich der Publikation des Buchs «Kunst und Verfolgung. Deposita in Schweizer Museen (1933 – 1945)», Rotpunktverlag: Zürich 2023

Zur Ausstellung

Eine Bilanz ziehen bedeutet, Rechenschaft abzulegen. Im November 2014 hat das Kunstmuseum Bern das Erbe von Cornelius Gurlitt (1932 – 2014) angenommen. Seit Dezember 2021 sind rund 1‘600 Kunstwerke aus dem Nachlass des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt (1895 – 1956) auch physisch im Museum angekommen.

Weil Hildebrand Gurlitt während des Nationalsozialismus in Deutschland (1933 – 1945) mit Kunst handelte, wird der Bestand seit 2013 auf mögliche Fälle von NS-Raubkunst überprüft. Die Ausstellung bietet einen vertieften Einblick in das Legat Gurlitt und dessen wissenschaftliche Erschliessung. Die ethischen Leitlinien, rechtlichen Grundlagen und die Ergebnisse dieses einzigartigen internationalen Provenienzforschungsprojektes werden in einzelnen Themenräumen vertieft. Wir zeigen auf, wie das Kunstmuseum Bern mit Annahme des Erbes Gurlitt Verantwortung im Umgang mit Kunstwerken übernommen hat.